Aktive leben glücklicher! Oder jammern Passive nur mehr?

28/12/2013 — Hinterlasse einen Kommentar

Aktiv oder Passiv?

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, es mindestens einmal die Woche zu machen. Den Vorsatz nahm ich mir im Juni, doch die Realität nahm mir den Vorsatz. Mehr als einmal im Monat schaffe ich es einfach nicht – wohlwollend betrachtet! So ist halt das Aktivistendasein. Es gibt immer irgendwas oder irgendwen, der einen davon abhält. Aber heute! Heute ist es wieder soweit. Als ich diese Zeilen letztes Wochenende begann, saß ich in der Hotellobby in Prag, wo wir gerade das Vorstandsmeeting des europäischen CSD Verbandes absolviert hatten (Ich hab’s doch gesagt: Aktivistendasein!). Die anderen waren am Vortag noch um die Häuser gezogen und hatten Prag unsicher gemacht. Ich aber bin brav in mein Zimmer – alleine – damit ich während der Sitzung nicht einschlafe; hat auch geklappt. Dann schnell zur Familie nach Wien. Aber jetzt! Jetzt ist die familiäre Bescherung vorbei, keine CSD-Sitzungen und ich habe mal Urlaub! Jetzt ist es so weit! Ich habe es mir wirklich fest vorgenommen und zieh es jetzt einfach durch, denn es ist schon LAAANGE überfällig. Hier ist es! Ein virtuelles Lebenszeichen auf meinem Blog. Und diesmal öffne ich dafür auch das Nähkästchen.

Das mit dem Aktivistendasein ist so ne Sache. Desto aktiver man ist, desto passiver sind die anderen. Und es gibt einfach viel mehr Passive! VIIIEEL mehr Passive! Eine Binsenweisheit der Community. Dabei gibt es doch etwas, bei dem die Passiven viel aktiver sind: Beim Jammern!

Au, Au, Au! Au weh! Nein! Hör sofort auf! Weg! Wie furchtbar! Geht gar nicht!

Das Jammern unterscheidet den gewöhnlichen Passiven, der einfach nichts tut, vom Passivisten, der das auch noch lautstark macht. Manche Passivisten haben das Jammern so sehr verinnerlicht, dass der Topf schon zu Scheppern beginnt, bevor man überhaupt den Deckel drauftut oder das Wasser kocht. Besonders schlimme Fälle scheppern sogar, wenn nur vom Wasser erhitzen gesprochen wird, selbst wenn der Herd kaputt und weder Deckel noch Wasser vorhanden sind. Das Phänomen kennt man von Kleinkindern, die beim Arzt losheulen, bevor sie eine Spritze bekommen. Die Angst vor der Spritze ist etwas ganz natürliches – das nimmt normalerweise mit zunehmendem Alter und Lebenserfahrung ab – wenn die Angst aber so weit geht, dass die bloße Erwähnung des Wortes „Spritze“ zu kindlichen Weinkrämpfen führt, dann sollten Maßnahmen ergriffen werden, um den kleinen Heulern die natürliche Angst vor dem Piekser zu nehmen und die Angst nicht zur ausgewachsenen Phobie zu kultivieren. Doch zurück zu den Aktiven und Passiven.

Anders als beim Sex, wo idealerweise auf jeden Aktiven ein Passiver kommt, ist der Idealzustand bei der Communityarbeit die vollständige Aktivierung aller Beteiligten. Keine Passiven, schon gar keine Passivisten, alle sind aktiv und machen (zumindest ein bisschen) etwas um die Sache voranzubringen. Arbeitsteilig und in trauter Harmonie. Die einen kümmern sich um die rechtliche Gleichstellung, die anderen machen Infoabende und gesellige Runden im gemischten Sportverein, um den Heten die Angst vor dem Duschen zu nehmen. Im eigenen Betrieb gibt es AnsprechpartnerInnen, wieder andere sind im Beratungsnetzwerk, bei der Aidshilfe. An den Unis wird selbstverständlich in allen Fakultäten ganz offen mit dem Thema umgegangen und unvoreingenommen geforscht – etwa ob die Orientierung von herausragenden Mathematikern oder Physikern Einfluss auf deren wissenschaftliche Arbeiten hatte, damit Forschung in Zukunft effektiver wird. Priester betreiben keinen Exorzismus sondern seelsorgerische Betreuung bei Zweifeln ob der/die Aktuelle auch der/die Richtige fürs Leben ist oder wie man mit bisexuellen Vorstellungen umgehen soll. Oder man/frau organisiert einfach mal im eigenen Haus mit den heterosexuellen Nachbarn ein gemeinsames Hoffest – im Sinne der Völkerverständigung quasi. Man könnte diesen Utopismus auch weiterführen und davon träumen, dass überhaupt neue gleichberechtigte und harmonische Modelle zu Beziehungen, Bindungen, Geschlechtern und Sex, die bisherigen auf Gegensätzlichkeiten aufgebauten Vorstellungen ersetzt haben. Doch zurück zu den Aktiven und Passiven.

Nach jahrelanger CSD-Erfahrung kommen auf einen Aktiven in der Community etwa 100 Passive, gefühlt manchmal sogar 1.000, wenn man dabei den Jammerfaktor oder PWF (engl. passivist whine factor; nicht zu verwechseln mit schädlichen Faktoren für Ungeborene im Mutterleib wie Passivrauchen oder passivem Weinkonsum) berücksichtigt. Der Jammerfaktor ist der Faktor mit dem die Anzahl der beteiligten Passiven aufgrund der besonderen Lautstärke einiger Passivisten multipliziert werden muss, um die gefühlte Anzahl von Passiven bei Annahme der durchschnittlichen gesellschaftlichen Jammerkonstante (engl. social whine constant; manchmal auch gesellschaftliches Grundgrummeln (GGG) genannt) abzubilden.

GGG = øL = 1/n * ∑ (Lp).

Wissenschaftlich haben sich bisher leider noch keine exakten Modelle durchgesetzt, da die Jammerfaktoren (wie bei allen Pegelmessungen) ortsabhängig sind und sich bei Kombinationsveranstaltungen wie dem CSD die Pegel von Jubel- und Jammerfaktoren nur schwer trennen lassen. Außerdem beschäftigt sich die Queer Theory im Moment eher mit den Nebenwidersprüchen identitärer Politik, Pinkwashing und erkenntnistheoretischen Problemen.

Interessanterweise gleichen sich unter Berücksichtigung des Jammerfaktors erfahrungsgemäß die Unterschiede zwischen Schwulen und Lesben fast völlig aus. Bei Lesben kommen zwar auf jede Aktive ungefähr 300 Passive. Aber anders als bei den Schwulen mit traditionell hohen bis sehr hohen Jammerfaktoren, wird Kritik von Passivlesben ruhiger manchmal sogar geradezu verhalten zum Ausdruck gebracht. Vielleicht kann die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld dieses Phänomen erforschen, um zu beantworten, ob dies an soziologischen Faktoren liegt, ein kulturübergreifendes Phänomen ist oder nur der Tatsache zu verdanken ist, dass der Lidl im besonders passivistenstarken Berlin-Schöneberg neuerdings dauerhaft Billigmegafone führt. Doch zurück zu den Aktiven und Passiven.

Es gehört zur frustrierenden Lebenserkenntnis jedes engagierten Menschen, dass bei allen Zusammenhängen außer beim Sex, Aktive und Passive sich umgekehrt proportional zueinander verhalten. Anders ausgedrückt: Desto mehr man tut, desto mehr lehnen sich die anderen zurück. Das ist (leider) ganz normal und sollte daher von jedem Aktivisten berücksichtigt werden. Für alle Korinthenkacker: Ich verwende hier „normal“ im Sinne von „sehr häufig; statistisch am wahrscheinlichsten; erwartbar“ und nicht im positivistisch normativen Sinn von „so sollte es sein“. Beim Aufstieg zum perfekten Passiven werden dabei üblicherweise mehrere Ebenen durchlaufen. Die passivistische Ausbaustufen (Stufen 2 bis 5) beinhalten nämlich eine Reihe von Strategien, Kritik zu begegnen und die liebgewonnene Passivität zu verteidigen. Diese Strategien können in vier Kategorien unterteilt werden: Ausreden (bereits Teil der Grundstufe 1), Rechtfertigungen (Stufe 2), Ablenkungen (Stufe 3) und Gegenangriffe (Stufe 4).

Ausreden und Rechtfertigungen sind kurzfristige Standardstrategien und bauen auf Verständnis oder Mitleid: Computercrash, Familientragödie, Jobhölle, Wintermüdigkeit, Frühlingsallergie, Sommerschwüle, Herbstdepression. Mit diesen hinlänglich bekannten Methoden von Stufe 1 und Stufe 2 Passiven möchte ich mich nicht näher beschäftigen. Ablenkungen verlangen mehr Kunstgeschick und sind untrügliches Zeichen von passivistischer Begabung der Stufe 3. Die Kritik wird einfach ignoriert und man äußert sich zu einem völlig anderen Thema. Denn es ist doch vollkommen klar, dass zuerst die Rahmenbedingungen passen müssen, bevor man sich mit Details beschäftigt. Ein (fiktives) CSD bezogenes Beispiel:

Der CSD vertritt die gesamte Community und muss die gesamte Community einbeziehen.

Der perfekte Einstieg in eine Strukturdebatte und das Totschlagargument, warum das Budget (alternativ: das Bühnenprogramm, die Pressemitteilung oder die Anmeldeunterlagen) bis zur aktuellen Sitzung gar nicht erledigt werden konnten. Der professionelle Passivist der Stufe 4 geht sogar zum Gegenangriff über und führt die vorangehende Argumentation konsequent zu Ende:

Wie konnte man denn überhaupt erwarten, dass bis zur aktuellen Sitzung das Budget (Bühnenprogramm, Pressemitteilung, Anmeldeunterlagen) fertig seien, wenn doch die Community gar keine Gelegenheit hatte, ihre Wünsche zu äußern.

Da zermartert sich eine arme Person den Kopf, wie man allen Ansprüchen gerecht wird, sitzt stunden-, nein, nächtelang vor dem Computer, aber bei dem Mangel an Professionalität bei den anderen, bei den schlechten Voraussetzungen, bei der destruktiven Nörgelei und der vergifteten Atmosphäre, die hier herrscht, bei der völlig unzureichenden Unterstützung, kann kein vernünftiges Ergebnis entstehen.

Die Königsklasse oder Stufe 5 ist der Gegenangriff mit Passivitätsumkehr und funktionaler Absicherung:

Man stelle sich nur einmal vor, die Arbeit wäre tatsächlich erledigt worden, man hätte sie umgesetzt und dann wäre die Community über einen hergefallen. Nein, dank der Umsicht und der Erfahrung konnte hier Schlimmes vermieden werden.

Nicht auszudenken, was für einen Schaden der Verein, die Community, die Welt genommen hätte! Und weil dem so ist, wurde hier eine lebenswichtige Aufgabe erfüllt, die Welt wieder einmal von einem Passivisten gerettet, der sich wohl auch in Zukunft auf die Kontrolle und die kritische Begleitung der Aktivisten mit ach-so überzogenem Eifer beschränken muss. Bitte schon mal das Bundesverdienstkreuz für unsere Kassandra bereitlegen!

Das passiert leider öfter als man denkt, doch eine alte Aktivistin wie mich haut so was nicht aus den Schuhen. Und gerade der CSD ist das Paradebeispiel dafür. Alle wollen mitreden, mitbestimmen, beobachten und begleiten, aber wenn es an die Aufgabenverteilung geht, wird es bei den meisten offenen CSD Treffen sehr übersichtlich. Ein Beispiel? Wenn es um die Abstimmung des CSD Mottos geht, ist es voll; da sind schon mal 50-60 Personen da, in der offenen Arbeitsgruppe „Forderungen“, die in mehreren Sitzungen mühsam die Formulierungen zusammenklöppelt, waren noch nie mehr als 6 Personen. In meinen knapp 20 Jahren Community-Tätigkeit in unterschiedlichen organisierten und freien Gruppen gab es den meisten Streit immer um das Mitbestimmungsrecht, danach folgt quantitativ der Streit um das Mitspracherecht, während ich mich selbst nach intensiver Überlegung erst an einen einzigen Streit um Mitarbeitsrecht erinnern kann.

Hinzu kommt, dass der CSD die perfekte Projektionsfläche bietet. Denn wenn mit dem CSD tatsächlich die ganze Community vertreten werden soll, dann muss sich natürlich gerade die jeweils eigene Meinung wiederfinden; vorzugsweise ganz oben auf der Liste und natürlich vorrangig. Da gab es doch tatsächlich vor vier oder fünf Jahren einmal ein CSD Forum, auf dem eine Gruppe argumentierte, der CSD dürfe nicht die Öffnung der Ehe fordern, denn diese eine Gruppe wolle gar nicht die Eheöffnung, sondern nur die Gleichstellung von Ehe und Lebenspartnerschaft. (Um falsche Zuschreibungen zu verhindern: Es war nicht die LSU!) Und weil doch der CSD alle vertrete, könne dies nicht gefordert werden, sondern nur das, was auch wirklich alle in der Community mittragen. Das ist das Hochamt der Korinthenkackerei. Apropos: Die Korinthe ist die kleinste Rosinenart und weil ich Rosinen mag, möchte ich mich bei den Korinthen für diese Fäkalbedeutung entschuldigen. Aber bei so viel konsensualem, kleinstem verschrumpelten Nenner spielten dann selbst die harmoniesüchtigsten, gemäßigtsten Gruppen nicht mehr mit und die Eheöffnung wurde als CSD Forderung beschlossen; mit überwältigender Mehrheit. Sie ist übrigens bis heute eine Forderung. Diese Trauben hängen offensichtlich hoch! Doch zurück zu den Aktiven und Passiven.

Alle, die schon einmal beim CSD mitorganisiert haben – sei es beim Orga-Team eines CSDs selbst (egal ob in Berlin oder in Freiburg) oder einfach nur innerhalb einer teilnehmenden Gruppe kennen dieses Spiel: Jemand (=AktivistIn) hat eine Idee und will sie umsetzen. Dann kommen die engsten passivistischen Freunde, Vereinsmitglieder, KollegInnen und klären die Aktivisten auf: Die Idee ist zu teuer, zu viel Arbeit, überhaupt nicht realisierbar (ich rede hier von einfachen Ideen zur Wagendeko oder gemeinsamen T-Shirts und noch nicht einmal von so ausgefallenen Ideen, die ich als CSD Organisator schon erlebt habe wie Kleinflugzeuge, Elefanten oder Flugzeugträger; der Flugzeugträger wurde übrigens einmal verworfen und einmal umgesetzt – und zwar ein echter Flugzeugträger; echt cool!). In der nächsten Phase kommen weitere passivistische Mitglieder, KollegInnen oder Externe (etwa von Konkurrenz-, äh, wohlmeinenden Mitvereinen, alte FeindInnen und sonstige MitstreiterInnen), die sich gar nicht mit so profanen Dingen wie Ressourcenproblemen (Geld, Arbeitskraft, Produktionsstoffe) abgeben, sondern sich lediglich mit der Ausgewogenheit (Vielfalt, Vielfalt, Vielfalt! Rot steht nicht jedem, ist außerdem politisch besetzt, deshalb fällt das schon mal aus!), den Unzulänglichkeiten (Regengobenfahnen unter 3 m Breite und 20 m Länge sind piefig!) und den Inhalten (Wer will schon die Ehe! Hochzeitskleider für Männer? Hochzeitskleider für Lesben??) der Idee auseinandersetzen. Sollte die Idee diese Phasen überstanden, die Frustrationen der Aktiven nicht schon unüberwindliche Maße erreicht haben, die Finanzierung gesichert sein und dann auch am CSD tatsächlich das Licht der Welt erblicken, dann mein Tipp an alle Aktiv(ist)en: Genießt die Massen! Genießt den Moment! Genießt den Moment, wenn euch die Leute am Straßenrand zujubeln! Genießt den Moment, wenn euch Menschen fotografieren wollen und fotografiert den Moment! Genießt den Moment, wenn ihr es in die Tagesschau schafft! Genießt das unglaublich erhebende, wärmende, motivierende Gefühl! Die Straße gehört euch! Ihr seid die MacherInnen des CSD! Nicht irgendwer vom Orga-Team, nicht die Homo-Medien, nicht die RumsteherInnen, nicht die NörglerInnen! Die Aktiven machen den CSD! Ihr macht den CSD! (Das Orga-Team darf dann nur den Dreck nachher wegräumen!)

Und lasst euch nicht von den passivistischen Post-CSD-BesserwisserInnen unterkriegen! Natürlich geht was schief (Es geht immer was schief!). Natürlich muss man im Nachgang alles kritisch beurteilen (die Nachbereitungssitzungen zum CSD Berlin sind mittlerweile zwei 4-6-stündige Selbstzerfleischungen am Dienstag und Mittwoch nach dem CSD). Natürlich muss man vorher überlegen, was realisierbar ist und was einfach nicht geht (Flugzeugträger können selbst bei ausreichend tiefer Fahrwasserrinne keine Flusshäfen ansteuern, weil sie unter den Brücken nicht durchkommen!). Aber wenn die Umsetzung einer brillanten, weltverändernden Idee einzig und allein durch ein „Rasen betreten verboten!“ Schild auf einer mittelmäßigen, gepflegt wuchernden kommunalen Wiese verhindert wird, dann ist das nur so lange ein Problem, so lange niemand das Wort „verboten“ durchstreicht. (Tipp: Das neue Schild bitte dann für alle Fälle auch fotografieren und den Rasen nicht gleich umpflügen, sondern einfach überqueren!)

In kommenden Folgen aus dem Nähkästchen geht es um: Community-Propheten, Fegefeuer der Medieneitelkeiten, Was Macht mit machen zu tun hat, Die Phasenverschiebung der Wahrnehmung in der Community-Ursuppe u.v.m.

P.S. Auch wenn die Ehe in diesem Posting mehrfach als Beispiel herhalten musste und ich die Eheöffnung natürlich mit Vehemenz fordere, bin ich ausgesprochener Ehekritiker und glaube nicht an deren „natürliche Vorrangstellung“; im Gegenteil.

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